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BAFA-Förderung für die Dachsanierung 2026: So sichern Sie sich Ihren Zuschuss
BAFA-Förderung 2026: So sparen Sie bei der Dachsanierung bares Geld
Planen Sie eine Dachsanierung und möchten dabei bares Geld sparen? Dann sind die Förderprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) genau das Richtige für Sie. Auch im Jahr 2026 unterstützt der Staat energetische Sanierungsmaßnahmen mit attraktiven Zuschüssen.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen einfach und verständlich, wie die aktuelle BAFA-Förderung für die Dachsanierung funktioniert – und wie Sie davon profitieren können.
Viele Hausbesitzer kombinieren die energetische Sanierung direkt mit einer neuen langlebigen Dacheindeckung.
Besonders beliebt sind Trapezbleche fürs Dach oder moderne Stehfalzbleche, da diese langlebig, wartungsarm und ideal für gedämmte Dachaufbauten geeignet sind.
Was genau fördert das BAFA bei einer Dachsanierung?
Das BAFA fördert nicht das neue Dachblech an sich, sondern die Verbesserung der Energieeffizienz des gesamten Gebäudes. Im Kontext einer Dachsanierung sind das vor allem Maßnahmen zur Dämmung. Die Förderung ist Teil der „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“.
Gefördert werden:
- Dämmung des Daches: Förderfähig sind Dämmmaterialien sowie alle damit verbundenen Arbeiten.
- Erneuerung der Eindeckung: Wird als „Umfeldmaßnahme“ mitgefördert, wenn sie im Zuge der Dachdämmung notwendig ist (z. B. Trapezblech oder Stehfalzprofil).
- Wird das Dach im Zuge der Dämmung neu eingedeckt, setzen viele Bauherren auf langlebige Metalllösungen. Eine Übersicht aller Varianten finden Sie hier: Trapezbleche für die Dachsanierung sowie gedämmte Sandwichplatten für beheizte Gebäude.
- Weitere notwendige Arbeiten: Z. B. Lattung, Dampfsperren, Dachfensteranpassung.
Wichtig: Die Dämmung muss einen technischen Mindeststandard (U-Wert) erfüllen. Dieser gibt an, wie gut das Dach Wärme im Haus hält.
Wie hoch ist die Förderung 2026?
Die Förderkonditionen können sich ändern, aber für 2026 gelten voraussichtlich folgende Werte:
- Grundförderung: 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten (Material + Handwerker).
- iSFP-Bonus: Zusätzlich 5 %, wenn die Maßnahme Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans ist.
In Zahlen:
- Max. förderfähige Kosten: 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr
- Max. Zuschuss ohne iSFP: 15 % = 4.500 €
- Max. Zuschuss mit iSFP: 20 % = 6.000 €
- Auch förderfähig: 50 % Zuschuss auf die Kosten für Energieberatung und Fachplanung
Gerade bei geförderten Sanierungen lohnt es sich, langlebige Materialien mit hoher Lebensdauer zu wählen. Mit unserem Dach-Konfigurator können Sie Maße eingeben und sofort berechnen, welche Dachlösung zu Ihrem Projekt passt.
Schritt-für-Schritt zur BAFA-Förderung: So geht’s
- Energie-Effizienz-Experten (EEE) beauftragen:
Ein zertifizierter Energieberater ist Pflicht. Er begleitet das Vorhaben und erstellt alle Nachweise. - Sanierungsfahrplan prüfen (iSFP):
Mit iSFP gibt’s 5 % mehr Zuschuss – mit dem Berater besprechen, ob sich das lohnt. - Angebote einholen:
Angebote von Dachdeckern & Fachbetrieben einholen – noch vor dem Förderantrag. - Antrag beim BAFA stellen:
Der Energieberater übernimmt das über das BAFA-Portal. Wichtig: Erst nach Bewilligung starten! - Aufträge vergeben & sanieren:
Nach Bewilligung dürfen die Arbeiten starten. - Nachweise einreichen & Zuschuss erhalten:
Der Energieberater dokumentiert alles – danach kommt das Geld auf Ihr Konto.
Wenn Sie unsicher sind, welches Dachsystem sich für Ihre geförderte Sanierung eignet, lesen Sie auch unseren Ratgeber:
Trapezblech oder Stehfalz – welcher Dachtyp ist besser?
Fazit
Die BAFA-Förderung 2025 ist eine attraktive Möglichkeit, bei der Dachsanierung bis zu 6.000 € Zuschuss zu erhalten. Besonders in Kombination mit einem Sanierungsfahrplan und professioneller Energieberatung lohnt sich der Aufwand. Wichtig ist vor allem die korrekte Reihenfolge der Antragstellung – dann profitieren Sie nicht nur finanziell, sondern investieren auch nachhaltig in niedrigere Energiekosten und den Werterhalt Ihrer Immobilie.
👉 Unser Tipp: Energieberater frühzeitig einbeziehen, Fördermittel sichern, dann neu eindecken – z. B. mit langlebigen Trapezblechen oder modernen Stehfalzprofilen von Dachbleche-Online.
Weitere hilfreiche Ratgeber zur Dachplanung
- Dachneigung richtig berechnen – Anleitung & Rechner
- Flachdach mit Trapezblech planen – Aufbau & Gefälle
- Antikondensvlies sinnvoll oder unnötig?
- Trapezblech vs. Stehfalz – welcher Dachtyp ist besser?