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A

Eine werkseitig aufgetragene Stoffschicht auf der Unterseite von Trapezblechen.

  • Das Problem: Bei Temperaturwechseln bildet sich Kondenswasser (“Schwitzwasser”), das im Carport auf Ihr Auto tropfen kann.
  • Die Lösung: Das Vlies saugt die Feuchtigkeit auf (wie ein Schwamm) und gibt sie bei Belüftung wieder ab.

Nachträglich abdichten? Wenn Ihr Dach bereits montiert ist und tropft, nutzen Sie unser selbstklebendes Vlies zum Nachrüsten.


Eine kleine Rinne im seitlichen Überlappungsbereich von Trapezblechen (Längsstoß).
Sie bricht den Sog des Wassers (Kapillareffekt). Ohne diese Rille könnte Wind das Regenwasser “bergauf” zwischen die Bleche drücken. Unsere Bleche (ab T-18) haben diesen Schutz standardmäßig.

Der “König” unter den Kunststoffen für Lichtplatten. Acrylglas (Plexiglas) ist extrem UV-stabil, vergilbt nicht und bietet die brillanteste Optik (“Wie Glas”).

B

Ein Stahlblech-Profil, das die klassische, kleinteilige Biberschwanz-Eindeckung imitiert.
Ideal für die Sanierung von Bauernhäusern oder Gartenlauben, wenn das Gewicht echter Ziegel zu hoch wäre.

Eine Erdöl-basierte Abdichtung für Flachdächer. Gilt als klassisch, wird aber zunehmend von Trapezblech abgelöst.
Vergleich: Bitumen muss oft nach 10-15 Jahren erneuert werden (wird spröde). Ein beschichtetes Trapezblech hält bei korrekter Montage oft 30-50 Jahre wartungsfrei.

Eine Anlage zum Schutz vor Blitzeinschlägen. Man unterscheidet äußeren Blitzschutz (Fangstangen am First, Ableitungen) und inneren Blitzschutz. Metalldächer leiten Strom, ersetzen aber nicht zwingend die Blitzschutzanlage, müssen aber in den Potenzialausgleich eingebunden werden.

Spezialschrauben mit einer Bohrspitze, die das Metall durchdringt, ohne dass vorgebohrt werden muss.

Erhältlich in Edelstahl (für maximale Haltbarkeit) oder verzinkt.

Hier geht es zu den Bohrschrauben =>

C

Ein überdachter Stellplatz, meist an den Seiten offen.
Im Gegensatz zur Garage ist hier eine gute Belüftung gewährleistet, was Rost am Auto verhindert. Als Dacheindeckung eignen sich besonders gut leichte Trapezbleche oder Lichtplatten.
Wichtig: Nutzen Sie hier Bleche mit Antikondensvlies, da Carports sonst stark tropfen können.

D

Der Winkel des Daches, entscheidend für die Profilwahl.

  • Unter 5 Grad: Nutzen Sie zwingend Profile mit hoher Sicke (z.B. T-35) und Dichtband.
  • Ab 7 Grad: Die meisten Trapezbleche sind sicher verlegbar.

Sicherheitssysteme (Trittstufen, Laufroste), die dem Schornsteinfeger den sicheren Zugang ermöglichen.

Die Form Ihres Daches entscheidet nicht nur über die Optik, sondern auch darüber, welche Bleche technisch geeignet sind. Hier finden Sie die ideale Eindeckung für Ihren Bautyp:

1. Das Pultdach (Der Carport-Klassiker) Eine einzelne, geneigte Dachfläche. Die modernste und am einfachsten zu deckende Dachform. Ideal für: Carports, Garagen, moderne Bungalows, Anbauten. Unsere Empfehlung: Trapezbleche (T-18 oder T-35). Sie lassen sich auf der rechteckigen Fläche fast ohne Verschnitt verlegen und sind extrem kostengünstig. Für eine moderne „Architekten-Optik“ wählen Sie Stehfalzbleche.

2. Das Satteldach (Das Wohnhaus) Der Klassiker mit zwei geneigten Dachflächen, die sich oben am First treffen. Ideal für: Wohnhäuser, Scheunen, Gartenhäuser. Unsere Empfehlung: Pfannenbleche (Ziegeloptik). Damit erhalten Sie den traditionellen Charakter des Hauses, profitieren aber vom geringen Gewicht. Alternativ: Stehfalz für einen modernen Look. Sie benötigen zwingend ein Firstblech für die Spitze und Ortgangbleche für die Seiten.

3. Das Flachdach (Neigung unter 10°) Ein Pultdach mit sehr geringer Neigung. Wichtig: Hier muss das Wasser schnell abfließen, damit es nicht unter die Platten drückt. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie keine Pfannenbleche (Mindestneigung oft nicht erreicht)! Greifen Sie zu Trapezblechen mit hohem Profil (T-35 oder T-50) oder Stehfalz, um maximale Dichtigkeit zu garantieren.

4. Das Walmdach (Die Stadtvilla) Ein Dach mit Schrägen auf allen vier Seiten. Es hat keine Giebelwände.Herausforderung: Durch die vier Dreiecksflächen müssen die Bleche schräg zugeschnitten werden (mehr Verschnitt einplanen!). Unsere Empfehlung: Pfannenbleche wirken hier sehr edel. Planen Sie ausreichend Gratbleche (Firsthauben) ein, um die vier Kanten abzudecken.

Ein umgangssprachlicher Oberbegriff für großflächige Dacheindeckungen aus Metall oder Kunststoff.
In der Regel sind damit Trapezbleche oder Pfannenbleche gemeint.

Vorteil von Dachplatten aus Metall:
Im Vergleich zu kleinen Ziegeln wird eine Dachplatte “am Stück” (bis zu 8 Meter lang) verlegt. Das macht das Dach extrem schnell dicht und sturmsicher.

Zu unseren Dachplatten (Dachbleche Übersicht)

E

Ein extrem langlebiger synthetischer Kautschuk. Wir nutzen EPDM für unsere hochwertigen Schrauben-Dichtscheiben und Dachdurchführungen, da es UV-stabil ist und nicht spröde wird.

F

Das Rohr, das das Regenwasser von der Dachrinne senkrecht in den Kanal oder die Zisterne leitet.

Wir bieten Fallrohre in passenden Farben zu Ihrem Blechdach an.

Der krönende Abschluss am höchsten Punkt des Daches. Es deckt den Spalt zwischen den beiden Dachseiten ab.

Ein Dach mit einer Neigung unter 10 Grad.
Achtung: Nutzen Sie hier keine Pfannenbleche (Rückstaugefahr). Wir empfehlen Trapezblech T-35 oder Stehfalz mit Dichtband in den Stößen.

G

Die obere, oft dreieckige Wandfläche eines Gebäudes. Die seitliche Dachkante am Giebel wird “Ortgang” genannt und muss mit einem Ortgangblech geschützt werden.

Die geneigte Außenkante eines Walmdaches, wo zwei Dachflächen zusammentreffen. Hier wird (ähnlich wie am First) ein Gratblech oder Firstblech montiert.

H

Montage-Regel: Auf dem Dach wird das Blech (mit Kalotten) immer auf der Hochsicke verschraubt.

So liegt das Schraubenloch nicht im Wasserlauf. An der Wand wird in der Tiefsicke (Tal) geschraubt.

Unsere EPDM gummierten Borschrauben können bei ausreichend Gefälle auch im Tal montiert werden.

K

Ein “Hütchen” aus Aluminium mit EPDM-Dichtung.
Warum wichtig? Die Kalotte verteilt den Druck der Schraube und verhindert Dellen im Blech. Profis montieren auf dem Dach immer mit Kalotten auf dem Obergurt.

Ein zweischaliges, belüftetes Dach. Zwischen der Dämmung und dem Dachblech zirkuliert Luft (durch die Konterlattung).

  • Vorteil: Feuchtigkeit wird abtransportiert, Hitzestau im Sommer wird vermieden. Die beste Bauweise für Blechdächer.

Die Innenecke, wo zwei Dachflächen zusammenlaufen (das “Tal”). Hier sammelt sich das meiste Wasser. Ein Kehlblech ist zwingend nötig, um das Wasser sicher in die Rinne zu leiten.

Die senkrechte Lattung (entlang des Sparrens), die für die Hinterlüftung sorgt. Ohne Konterlattung kann Schwitzwasser nicht abtrocknen und die Dachlatten faulen.

L

Die waagerechte Holzkonstruktion, auf der das Blech befestigt wird. Der Abstand der Latten (Lattmaß) ist abhängig vom gewählten Profil (z.B. T-35 erlaubt größere Abstände als T-18).

Transparente Platten aus PVC, Polycarbonat oder Acryl. Sie haben das gleiche Profil wie unsere Trapezbleche und können nahtlos als “Dachfenster” in die Fläche integriert werden.

M

Eine Dachform mit unterschiedlich geneigten Dachflächen. Der untere Teil ist steiler als der obere. Ideal für Stehfalzbleche.

Der Winkel, ab dem ein Dachprofil regensicher verlegt werden kann.

O

Der seitliche Abschluss des Daches an der Giebelseite.
Es schützt vor Sturm und Regen. Ohne Ortgangblech kann der Wind unter das Dach greifen.

P

Ein waagerechter Balken im Dachstuhl, der die Sparren trägt.

Bei Hallen aus Stahl werden Trapezbleche oft direkt auf die Pfetten geschraubt.

Stahlblech, das wie klassische Dachziegel aussieht. Leichter als Tonziegel, ideal für Sanierungen.

Eigenschaft: “Unkaputtbar”.

Wir empfehlen Polycarbonat für Regionen mit häufigem Hagelschlag, da es sehr elastisch ist und nicht bricht.

Schaumstoff-Leisten, die exakt in die Wellen des Blechs passen.

Sie werden an First und Traufe eingesetzt, um das Dach gegen Flugschnee, Vögel und Laub abzudichten.

Hier finden Sie unsere Profilfüller 

Eine einzelne, geneigte Dachfläche. Die modernste und am einfachsten zu deckende Dachform.

  • Ideal für: Carports, Garagen, moderne Bungalows und Anbauten.

  • Unsere Empfehlung: Trapezbleche (T-18 oder T-35). Sie lassen sich auf der rechteckigen Fläche fast ohne Verschnitt verlegen und sind extrem kostengünstig.

  • Tipp: Für eine besonders moderne „Architekten-Optik“ wählen Sie Stehfalzbleche.

 

Q

Der Aufbau des Blechs.

Unsere Bleche bestehen aus einem Stahlkern, einer Zinkschicht (Rostschutz), einer Grundierung und der sichtbaren Farbbeschichtung (Polyester).

R

Die empfohlene Neigung für eine Dacheindeckung.

Unterschreitet man diese, sind Zusatzmaßnahmen (wie Dichtbänder im Längsstoß) nötig, um das Dach dicht zu halten.

S

Dachplatten mit integrierter Dämmung (Polyurethan-Kern).

  • Der Alleskönner: Dachhaut, Dämmung und Innenverkleidung in einem Arbeitsgang.

  • Perfekt für beheizte Werkstätten, Wintergärten oder Hallen. Verhindert Kondenswasser und spart Heizkosten.

  • 👉 Sandwichplatten Dach Anfragen

Der Klassiker mit zwei geneigten Dachflächen, die sich oben am First treffen.

  • Ideal für: Wohnhäuser, Scheunen und Gartenhäuser.

  • Unsere Empfehlung: Pfannenbleche (Ziegeloptik). Damit erhalten Sie den traditionellen Charakter des Hauses, profitieren aber vom geringen Gewicht. Alternativ eignet sich Stehfalz für einen cleanen Look.

  • Zubehör: Sie benötigen zwingend ein Firstblech für die Spitze und Ortgangbleche für die Seiten.

Vorrichtungen, die das Abrutschen von Schneemassen (Dachlawinen) verhindern.

Wichtig: In vielen Regionen gesetzlich vorgeschrieben (Verkehrssicherungspflicht).

Wir bieten spezielle Schneefangsysteme zur sicheren Montage auf Blechdächern an.

Eine sehr elegante, flache Bedachung mit vertikalen Falzen.

Modern: Unser Klick-Stehfalz ermöglicht die Montage ohne Spezialwerkzeug.

Die Schraubenleiste ist verdeckt – das sorgt für eine cleane Optik ohne sichtbare Schraubenköpfe.

T

Das vielseitigste Dachprofil mit trapezförmigen Erhebungen.

Eigenschaften: Extrem stabil (hohe Tragkraft), günstig und einfach zu montieren.

Der absolute Bestseller für Carports, Garagen und Industriehallen.

“Vom Regen in die Traufe”

Die untere Kante des Daches, wo das Wasser in die Dachrinne fließt.

Hier sorgt das Traufblech (Rinneneinhang) für einen sauberen Übergang.

Ein Kantteil, das unter der Dacheindeckung liegt und in die Dachrinne hineinragt.

Funktion: Es verhindert, dass Wasser hinter die Rinne läuft und das Stirnbrett oder die Fassade verfaulen lässt.

Ein absolutes Muss für jedes Dach.

U

Eine Folie, die unter der Lattung (auf den Sparren) gespannt wird. Sie bildet die „zweite Entwässerungsebene“.

Schutz: Sollte Wasser durch Sturm unter die Bleche gedrückt werden, leitet die Unterspannbahn dieses sicher zur Traufe ab, bevor es die Dämmung erreicht.

Unsere Unterspannbahnen finden Sie hier

Eine um 180 Grad gefaltete Kante an unseren Anschlussblechen (z.B. Ortgang oder Traufblech).

  • Doppelter Nutzen:

    1. Sicherheit: Die scharfe Schnittkante des Blechs verschwindet. Sie können sich bei der Montage nicht schneiden.

    2. Stabilität: Die Kante wird durch die doppelte Materialstärke deutlich steifer und wellt sich nicht so leicht.

  • Tipp: Achten Sie beim Kauf von Kantteilen immer auf eine Umbördelung für eine saubere Optik.

V

Eine Skizze, die genau zeigt, wie die einzelnen Blechtafeln auf Ihrem Dach angeordnet werden.

  • Unser Service: Bei komplexen Dächern helfen wir Ihnen zu ermitteln, welche Längen Sie benötigen, um Verschnitt zu minimieren und die Überlappungen korrekt zu planen.

Eine durchgehende Unterkonstruktion aus Holzbrettern oder OSB-Platten (statt einer offenen Lattung).

  • Wann nötig? Eine Vollschalung wird oft bei sehr flachen Dächern oder unter Stehfalzblechen verwendet, um eine perfekt ebene Auflagefläche zu schaffen und Regengeräusche zu dämpfen (Entdröhnung). Hierzu verwenden Sie bitte unsere Unterlagbahn für Metalldächer.

Die Befestigung der Bleche auf der Unterkonstruktion.

  • Die Goldene Regel:

    1. Auf dem Dach: Schrauben Sie immer auf dem „Berg“ (Hochsicke) und nutzen Sie Kalotten. Das verhindert Undichtigkeiten.

    2. An der Wand: Schrauben Sie im „Tal“ (Tiefsicke) für eine feste Verbindung.

Ein selbstklebendes Schaumstoffband, das auf die Lattung geklebt wird, bevor das Blech darauf kommt.

  • Doppelter Schutz: Es dichtet das Schraubenloch ab, falls Wasser eindringt, und entkoppelt das Blech vom Holz (Schallschutz gegen Knackgeräusche bei Hitze).

Siehe Eintrag unter Z (Zinkauflage). Das wichtigste Qualitätsmerkmal für den Rostschutz.

Siehe Eintrag unter A (Antikondensvlies). Der Tropfschutz für Carports.

W

Ein Dach mit Schrägen auf allen vier Seiten. Es hat keine Giebelwände, sondern Dachflächen rundum.

  • Herausforderung: Durch die vier Dreiecksflächen müssen die Bleche schräg zugeschnitten werden (planen Sie mehr Verschnitt ein!).

  • Unsere Empfehlung: Pfannenbleche wirken hier sehr edel. Wichtig: Planen Sie ausreichend Gratbleche (ähnlich wie Firsthauben) ein, um die vier Kanten (Grate) abzudecken.

Ein Blechprofil für den Übergang vom Dach zur Hauswand (z.B. beim Anbau eines Carports).

Es dichtet den Spalt ab, damit kein Regenwasser an der Fassade herunterläuft.

Verschiedene Wandanschlussbleche finden Sie hier

Dachplatten mit einem wellenförmigen Profil (Sinuswelle).

Retro-Look: Beliebt für landwirtschaftliche Gebäude oder für Architektur-Projekte im „Industrial Style“.

Auch als Fassadenverkleidung sehr trendig.

Z

Ein gezacktes Kantteil aus Aluminium oder Stahl, das exakt die Form Ihres Trapezblechs (z.B. T-18 oder T-35) nachbildet.

  • Das Problem: Vögel, Marder und Laub können durch die Profilwellen unter das Dach gelangen. Schaumstoff-Füller werden oft von Vögeln herausgepickt.

  • Die Lösung: Die Zahnleiste aus Metall ist „nagetiersicher“ und langlebiger als Schaumstoff. Sie wird an der Traufe und am First montiert und sorgt für eine saubere Optik und Belüftung.

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Die Schutzschicht direkt auf dem Stahlkern.

Wir nutzen standardmäßig 275 g/m² Zink.

Das ist der Premium-Standard, der das Blech aktiv vor Rost schützt, selbst wenn an den Schnittkanten der Stahl freiliegt (kathodischer Korrosionsschutz).